The Curse – Agnes Obel
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Agnes Obel erzählt mit diesem Wiener Walzer ein Gefühl von stiller Bedrohung, das sich wie ein schöner Albtraum anfühlt: Nähe wird zur Falle, Vertrauen kippt in Misstrauen, und im Hintergrund liegt diese Ahnung, dass etwas „nicht stimmt“, auch wenn man es nicht greifen kann. Ihre Stimme bleibt dabei bewusst kontrolliert und fast kühl – genau das macht es so intensiv, weil die Emotion nicht herausgeschrien wird, sondern wie unter der Haut arbeitet: Angst, Faszination und ein leises Sich-Verlieren in etwas Unheimlichem. Die Streicher wirken wie Nebel, der dichter wird, während der Song mehr und mehr nach innen zieht – als würde man in einen Gedanken hineingeraten, aus dem man nicht elegant wieder rauskommt.
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